
Neugestaltung Kaiserstraße ,Königsplatz
Die Neugestaltung der Kaiserstraße und der Burgstraße bietet die große Chance, an Stelle eines autozentrierten Verkehrsraumes einen neuen urbanen Stadtraum zu schaffen, der die Altstadtquartiere verbindet und verknüpft.
Es entsteht ein größerer Bewegungs und Aufenthaltsraum für Fußgänger und damit eine ent-
scheidende Aufwertung des gesamten Altstadtkerns.
PROJEKT
Neugestaltung, Kaiserstrasse - Königsplatz
WETTBEWERB
1. Preis, 2025

Die urbanen Stadträume in der Kaiserstraße und der Schrannenstraße bietenunterschiedliche thematische Zonen. Die Schwerpunkte der Kaiserstraße sind
- der Königsplatz Grünoase als Erholungsort mitten
in der Altstadt
- der Platz der Partnerstädte urbaner Stadtplatz mit Brunnen
- der Gustav-Adolf Platz atmosphärischer Aufenthaltsort unter Bäumen
- der Aufgang zur Alten Mainbrücke Brückenplatz mit Freiraumgastronomie



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Klimaschutz und Baumstandorte
Der Grünanteil in der sonst steinernen Altstadt wird mit 61 schat-tenspendenden Großbäumen und vielen Staudenbeeten wesentlich vermehrt. Er trägt damit zur Verbesserung des Lokalklimas in der Altstadt entscheidend bei.
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Mobilitätskonzept
Wichtigste Maßnahme ist die Verkehrs Aufstellfl. Bus beruhigung des Ziel- und Quellverkehrs in der Altstadt. Die Fahrbahnbreiten werden auf 6m bzw. 6,5m im nördlichen Teil der Schrannenstraße reduziert und die Seitenbereiche wesentlich vergrö- Jalousienßert, so dass sich hier ein aktives Stadt leben entfalten kann.
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Erweiterung und Ergänzung des Nutzungsspektrums des Altstadtkerns
Der neue Stadtraum ermöglicht die Erweiterung und Ergänzung des Nutzungsspektrums der Altstadt. Bei temporären Sperrungen können in der Kaiserstraße besondere Ereignisse wie Märkte, Feste,
Public Viewing, u. a. durchgeführt werden, die das Zentrum von Kit-zingen als Erlebnisort wesentlich aufwerten.

Beleuchtungskonzept
Die neue Funktionalbeleuchtung wird um-
weltgerecht mit warmweißer Lichtfarbe und
einer Lichttechnik, die kein direktes Licht in
den Nachthimmel abgibt, ausgewählt.
Gleichmäßiges brillantes Licht auf den Ver-
kehrsfl ächen unterstützt die Barrierefreiheit
des Stadtraumes. Ergänzt durch die de-
zente Beleuchtung architektonisch heraus-
ragender, stadträumlich prägender Gebäu-
de, Statuen und Brunnen.
Es wird ein Raum geschaff en, der Atmo-
sphäre, Sicherheit und Orientierung ge-
währleistet.
Als Beleuchtungskörper wird eine rich-
tungslose Leuchte in Form einer multi-
funktionalen Stele vorgeschlagen, die sich
zurückhaltend in die wechselnden Raumdi-
mensionen einfügt.





